Wer sind wir?

 

• Wir sind der Chor zu St.Otmar

• Wir sind ein Verein von etwa 50 Sängerinnen und Sängern aller Altersgruppen

• Wir sind ein aufgeschlossener Verein mit einem

professionellen Dirigenten und einem aktiven Präsidenten

• Wir pflegen ein breites Spektrum der Kirchenmusik

• Wir singen anspruchsvolle Literatur, einfachere Gottesdienst-Musik, “leichte Kost“, weltliche Lieder, aus 4 Jahrhunderten

• Wir haben Freude am Singen

• Wir bringen Freude durch Gesang/Musik in verschiedene Kirchen

• Wir freuen uns an schönen musikalischen Aufführungen

• Wir leben ein gemütliches/geselliges/kollegiales Vereinsleben

• Wir proben jeweils am Freitagabend von 20.00–21.45 Uhr im Pfarreiheim St.Otmar, Grenzstrasse, St.Gallen (ausgenommen während den Sommerferien)

• Wir geben gerne weitere Auskünfte

• Wir freuen uns auf die nächste Probe mit Ihnen

 

 

Kontakt

 

Dirigent

Robert Jud Telefon 071 / 223 12 03

Präsident

Hanspeter Etter Telefon 071 / 277 45 20

Vizepräsident

Thomas Mettler Telefon 071 / 994 24 43

Protokollführer

Martin Arnet Telefon 071 / 277 68 18

Organist

Hubert Mullis Telefon 071 / 244 02 62

Pfarrer

Josef Raschle Telefon 071 / 227 33 80

Präses

Ursula Fischer Telefon 071 / 277 34 36

 

 

Alle diese Personen und Chor-Verantwortlichen stehen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung! Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

 

 

Stimmen aus dem Chor

 

Isabelle

Rüfenacht,

Sopran

 

Joe

Holderegger,

Tenor

Vreny

Tschirky,

Alt

Benno

Ammann,

Bass

Wie lange bist du schon im Chor?

Seit dem August 1998

 

Seit dem Jahr 2001

 

Seit 30 Jahren

Seit 1978

Was waren deine damaligen Beweggründe, dem Chor beizutreten?

Ich habe aus Spass Gesangsstunden genommen und damit meine Freude am Singen entdeckt. Da ich mich selber zuwenig zum Üben anspornen konnte, machte mir die Gesangslehrerin den Vorschlag in einem Chor mitzuwirken. So kam ich auf den Chor zu St.Otmar und war neugierig, was mich da erwarten würde…

 

Ich bin im Westen der Stadt aufgewachsen und habe dort auch im Kirchenchor mitgewirkt.

Als wir per Ende 2000 den Chorbetrieb einstellten und ich die

Kirchenmusik weiter pflegen wollte, suchte ich eine Alternative und fand diese im Chor zu St. Otmar.

Da ich nach meinem Welschlandaufenthalt nicht mehr im Blauring mitmachen wollte, suchte ich einen Ort, wo ich die Kameradschaft weiterhin pflegen konnte. Seit meiner Kindheit singe ich sehr gerne. Ich war auch eine Zeit lang im Jugendchor und gewisse Lieder oder Messen des Chores klangen in mir nach einem Gottesdienst nach. Da ich auch schon einige Leute des Kirchenchores bereits kannte, haben meine zwei Freundinnen und ich den Eintritt in den Chor zu St.Otmar beschlossen und gewagt.

 

Als kleiner Bub =urfte ich oft meine Eltern bei den Choraufführungen auf die Empore begleiten. So war mir die Welt oben auf der Orgel schon sehr früh vertraut. Nach den Jugendchorjahren war der Übertritt in den Kirchenchor eine logische Konsequenz.

Was ist deine heutige Motivation im Chor zu singen?

Es ist ein superschönes Erlebnis mit so vielen verschiedenen Menschen gemeinsam zu singen. Vor allen der Enthusiasmus unseres Dirigenten (Robert Jud) spornt mich immer wieder an, das Beste aus mir heraus zu holen. Das Gefühl, dass alle zusammen etwas erarbeiten, ist ein riesiges Erlebnis.

 

Als Ausgleich zur Arbeit auf dem Hof haben wir daheim viel gesungen. Darum bereitet mir das Singen heute in einem gemischten Chor viel Freude. Vor allem die geistliche Musik spricht mich sehr an. Sie drückt vieles besser aus als Worte dies können: Freude, Trauer, etc.

Auch wenn es hie und da eine Überwindung bedeutet, nach einem anstrengenden Arbeitstag in oft recht anspruchsvolle und strenge Proben zu gehen, macht es mir grosse Freude, den Gottesdienst musikalisch mitzugestalten – besonders natürlich bei den Orchesterwerken. Es ist auch ein Aufsteller, die Menschen mit einem Konzert zu erfreuen, wo sich jeweils auch zeigt, zu was ein “Laienchor” fähig ist, wenn er unter guter Leitung seriös probt.

 

Das gemeinsame Singen, meine Freude und mein Interesse an geistlicher Musik stehen im Vordergrund. …Aber ein feines Bier nach der Chorprobe gehört auch dazu!

Was möchtest du noch sagen?

Bei mir setzt das Singen Energien frei! Wenn die Probe vorüber ist, strotze ich nur so von Energie. Darum finde ich es schade, dass so gut wie keine jungen Leute den Schritt in den Kirchenchor wagen. Ich denke, das Singen tut auch dem persönlichen Gleichgewicht gut.

 

Beeindruckt hat mich als „Neuling“ die Aufnahme im Chor zu St. Otmar.

Ich fühlte mich von der ersten Probe an von allen Sängern und Sängerinnen aufgenommen und verstanden.

Ich freue mich zusammen mit meinen Chorkameradinnen und -kameraden auf viele neue Kolleginnen und Kollegen.

Die persönlichen Begegnungen mit Menschen unterschiedlichsten Alters sind für mich immer wieder sehr wertvoll.

 

 

Geschichte des Chors zu St.Otmar

 

Am 7. Juli 1907 wurde der „Cäcilienverein St.Otmar“ gegründet. Innerhalb eines Jahres wurden über 90 Mitglieder verzeichnet. Ziel dieses Vereins war es damals, die ein Jahr später stattfindende Einweihung der neuen Kirche musikalisch zu gestalten. Aus diesen Gründerjahren wuchs ein starker Verein, der sich in der Pfarrei als Stammverein etablieren konnte und sich musikalisch verbesserte und entwickelte. Der soziale Auftrag kam nie zu kurz, schnell wurden Vereinsausflüge oder Tanzkränzchen organisiert, oder man sass nach einem Gottesdienst noch lange zusammen.

Früher bot der Kirchenchor eine der wenigen Möglichkeiten, wo sich Frauen und Männer gleichzeitig engagieren konnten. Logischerweise erfreute sich der Chor dadurch grosser Beliebtheit. Der Zustrom war enorm, man konnte das Repertoire erweitern und die Verpflichtungen auf über 130 pro Jahr erhöhen. Es waren goldene Jahre für den Kirchenchor und sie dauerten sehr lange so an.

In den frühen 60iger Jahren begannen mit dem Vatikanischen Konzil die Änderungen in der katholischen Kirche und damit auch in unserem Kirchenchor. Wir wagten uns, deutsche Messen zu singen, Frauen wurden im Vereinsvorstand endlich angenommen, oder während einer Schwangerschaft und Stillzeit durften die Frauen weiterhin im Chor mitsingen… um nur einige Auswirkungen des Konzils für unseren Kirchenchor zu erwähnen.

Seit 1991 pflegen wir eine rege Partnerschaft mit einem tschechischen Kirchenchor. Der St.Antonius-Chor aus Liberec, in der Nähe Prags, war schon zweimal bei uns zu Gast. Wir haben bei diesen Gelegenheiten je ein Konzert zusammen aufgeführt. Aber auch wir waren schon zweimal in Liberec, um den sehr wertvollen und erfrischenden Austausch zu pflegen.

Die ganz neue Zeit hat wieder grosse Veränderungen mit sich gebracht. Der Mitgliederbestand beginnt zu schrumpfen. Junge Menschen sind nicht mehr so ortsgebunden und oft auch nicht mehr bereit, sich wöchentlich für eine bestimmte Sache zu verpflichten. Wir wünschen uns, dass der Chor zu St.Otmar als Verein mit grosser Tradition trotzdem eine Zukunft hat!

 

 

Herzlich willkommen - bis bald!